Verbessern Sie Ihre Google Ads-Strategie durch kluge Nutzung von Attributionsmodellen. Identifizieren Sie die besten Anzeigen, um Ihre Kanzlei optimal zu positionieren und neue Mandanten zu gewinnen.
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Mehr InformationenAttribution in Google Ads hilft dabei zu verstehen, wie verschiedene Interaktionen mit Ihren Anzeigen die Entscheidungen der Nutzer beeinflussen, die letztendlich zu einer Conversion führen, wie z.B. einem Kauf oder einer Anfrage.
Stellen Sie sich vor, ein potenzieller Kunde sieht mehrere Ihrer Anzeigen, bevor er sich für eine Dienstleistung entscheidet. Die Attribution zeigt, welche dieser Anzeigen den größten Einfluss auf die Entscheidung hatten.
Die verschiedenen Attributions-Modelle:
Um Attribution in der Praxis besser zu verstehen, nehmen wir das Beispiel eines Anwalts im Arbeitsrecht, der Google Ads nutzt, um neue Mandanten zu gewinnen.
Beispiel 1: Letzter Klick
Ein Nutzer sucht nach „Kündigungsschutz Anwalt“ und klickt auf eine Anzeige. Später sucht er erneut nach „Arbeitsrecht Kanzlei“ und klickt auf eine andere Anzeige desselben Anwalts. Schließlich entscheidet er sich für diesen Anwalt und vereinbart einen Termin. Mit dem „Letzter Klick“-Modell wird die letzte Anzeige als ausschlaggebend für die Conversion angesehen.
Beispiel 2: Erster Klick
Ein Nutzer sucht nach „Beratung bei Abfindung“ und klickt auf eine Anzeige. Er informiert sich weiter und klickt auf mehrere Anzeigen des Anwalts in den folgenden Tagen, bevor er einen Termin bucht. Bei der „Erster Klick“-Attribution wird die erste Anzeige als Initialzündung für die Conversion gewertet.
Beispiel 3: Lineare Attribution
Ein Nutzer klickt auf mehrere Anzeigen über einen Zeitraum von zwei Wochen, während er sich über Arbeitsverträge informiert. Schließlich beschließt er, den Anwalt zu kontaktieren. Mit der linearen Attribution erhält jede Anzeige den gleichen Anteil an der Conversion, da sie alle Teil des Entscheidungsprozesses waren.
Beispiel 4: Zeitverlauf
Ein potenzieller Mandant klickt im Laufe eines Monats auf verschiedene Anzeigen zu Themen wie Kündigung und Abfindung. Die Anzeigen, die näher am Zeitpunkt seiner Entscheidung liegen, z.B. die letzten Tage vor seiner Kontaktaufnahme, erhalten mehr Gewicht bei der Attribution.
Beispiel 5: Positionsbasiert
Ein Nutzer klickt zuerst auf eine Anzeige über „Rechtsberatung Kündigung“, liest dann weitere Informationen und klickt später auf eine Anzeige über „Kanzlei für Arbeitsrecht“. Schließlich kontaktiert er den Anwalt. Hierbei erhalten die erste und die letzte Anzeige den größten Teil des Wertes, da sie als besonders einflussreich gelten.
Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Modelle den Wert der einzelnen Anzeigeninteraktionen interpretieren können und wie wichtig es ist, das passende Modell für die eigenen Ziele auszuwählen.
Wie exakt würde ich beim optimieren meiner Google Ads Kampagne diese strategie berücksichtigen und davon profitieren?
Um die Attribution effektiv in Ihre Google Ads-Optimierungsstrategie einzubeziehen und davon zu profitieren, könnten Sie folgende Schritte unternehmen:
Den Ziel-CPA im Auge behalten
Um den Ziel-CPA effektiv zu nutzen, sollten Sie zunächst Ihre bisherigen Conversion-Daten analysieren. Diese Daten geben Ihnen einen Anhaltspunkt darüber, wie viel Sie durchschnittlich für eine Conversion ausgeben. Basierend auf diesen Informationen können Sie einen realistischen Ziel-CPA festlegen, der Ihren Geschäftsanforderungen entspricht.
Es ist wichtig, dass Sie den Ziel-CPA nicht zu niedrig ansetzen. Ein zu aggressiver CPA könnte dazu führen, dass Ihre Anzeigen nicht mehr konkurrenzfähig sind und weniger häufig ausgespielt werden. Stattdessen sollten Sie einen Wert wählen, der im Einklang mit Ihren bisherigen Ausgaben steht und gleichzeitig Raum für Verbesserungen lässt.
1. Attributionsmodell wählen
Um die Attribution effektiv in Ihre Google Ads-Optimierungsstrategie einzubeziehen und davon zu profitieren, könnten Sie folgende Schritte unternehmen:
- Zielsetzung klar definieren: Bestimmen Sie, was für Ihre Kanzlei am wichtigsten ist, z.B. Neukundenakquise oder Markenbekanntheit.
- Passendes Modell auswählen: Wählen Sie das Attributionsmodell, das am besten zu Ihren Zielen passt. Wenn es Ihnen wichtig ist, welche Anzeigen den ersten Kontakt herstellen, könnte das „Erster Klick“-Modell sinnvoll sein. Für eine ganzheitlichere Sicht könnte das „Datengetriebene“ Modell vorteilhaft sein.
2. Daten analysieren
- Berichte prüfen: Nutzen Sie die Attributionsberichte in Google Ads, um zu verstehen, welche Anzeigen und Keywords die besten Ergebnisse liefern.
- Pfadanalyse: Untersuchen Sie die typischen Pfade, die Nutzer nehmen, bevor sie eine Conversion durchführen.
3. Kampagnen anpassen
- Budget umverteilen: Investieren Sie mehr in die Anzeigen oder Keywords, die laut Attribution den größten Einfluss auf Conversions haben.
- Anzeigentexte optimieren: Passen Sie Anzeigentexte an, die gut performen, um ihre Wirkung weiter zu steigern.
- Keywords anpassen: Nutzen Sie Keywords, die häufig in erfolgreichen Pfaden vorkommen.
4. Kontinuierliche Optimierung
- A/B-Tests durchführen: Testen Sie verschiedene Anzeigentexte oder Landing Pages, um die beste Kombination zu finden.
- Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig die Attributionsberichte und passen Sie Ihre Strategien entsprechend an.
5. Integration mit anderen Marketingkanälen
- Cross-Channel-Effekte nutzen: Berücksichtigen Sie auch andere Kanäle wie organische Suche oder Social Media, um ein umfassenderes Bild der Kundenreise zu bekommen.
Durch das Verständnis der Attribution und die Anpassung Ihrer Kampagnenstrategie können Sie besser nachvollziehen, wie Ihre Anzeigen zum Erfolg Ihrer Kanzlei beitragen und wie Sie Ihr Budget effizienter einsetzen können, um mehr Mandanten zu gewinnen.